Wohn- und Lebensraum für alle!
Zug braucht bezahlbaren Wohnraum für junge Familien und den Mittelstand.
Also:
Unermüdlich neue Projekte lancieren und Möglichkeiten rasch und unbürokratisch prüfen, wo die Stadt Land zum Wohnungsbau zur Verfügung stellen oder in Ausnahmefällen selbst bauen kann, zugunsten unseres Mittelstands.
In den kommenden 4 Jahren schreibt Zug ein neues Kapitel in seiner Ortsplanung mit Wirkung weit ins 2030.
Also:
Jetzt für konkrete Ideen einstehen, die eine lebensnahe Entwicklung der Quartiere sichern, sowie mehr vernetzte Freiräume und kurze Verbindungswege ermöglichen.
Eine selbstbewusste Stadt wie Zug gestaltet ihren Lebensraum mit klaren Standards.
Also:
Nachhaltiges Engagement für eine qualitativ hohe Baukultur und für die Durchsetzung der Regeln, die eine nachhaltige Stadtentwicklung fördern.
Wohnbaugenossenschaften sollen dabei stärker einbezogen und ihre Erfahrungen genutzt werden, um innovative und sozial verträgliche Wohnlösungen zu realisieren.
Ebenso setzen wir uns für preisbewussten Eigentumsbau ein, damit Wohneigentum auch für den Mittelstand erreichbar bleibt.
Es darf uns nicht egal sein, wenn junge Familien wegen zu hohen Mieten aus der Stadt oder sogar aus dem Kanton Zug wegziehen müssen! Das stört das lebendige Gleichgewicht zwischen den Generationen. Diese jungen Menschen fehlen in Vereinen, der Feuerwehr, dem Gewerbe und als Konsumenten.
Das tun wir:
Das Problem besteht seit Jahrzehnten. Aber wir fördern neue, rasch umsetzbare Projekte, wo die Stadt Dritten, wie Baugenossenschaften, den Bau von Wohnungen erleichtert. Sie kann in Ausnahmefällen selbst bauen oder finanzielle Mittel für Landkäufe bereitstellen. Damit der Mittelstand weiterhin in Zug wohnen kann.
Wir haben das Vormietrecht («Zug First») eingebracht, das sicherstellt, dass Zugerinnen und Zuger bei neuen Wohnungen bevorzugt berücksichtigt werden. So bleibt der Wohnraum in erster Linie den Menschen vorbehalten, die hier leben und arbeiten.
Die Qualität des Lebensraums in der Stadt verlangt ein nie nachlassendes Engagement für neue Freiräume.
Die Qualität des Lebensraums in der Stadt verlangt ein nie nachlassendes Engagement für neue Freiräume.
Das tun wir:
Wir engagieren uns für neu gestaltete Freiräume, wie in der Vorstadt oder dem Stadtgarten beim Zeughaus, sowie
für die Öffnung ehemaliger Industrieareale für die Öffentlichkeit und ihre gute Vernetzung. Erst durch diese Verbindungen werden Freiräume lebendig und aktiv genutzt
Zug ist immer noch klein und übersichtlich, aber viele Verbindungsachsen sind voller Hindernisse und unattraktiv.
Das tun wir:
Wir beschleunigen die Planung von durchgängigen Verbindungswegen, damit sie auch für junge und ältere
Menschen einfach und gefahrlos benutzt werden können. Wir beziehen klare Stellung zu folgenden Brennpunkten:
Der Zugang zum Bahnhof von Westen, die Über- und Unterquerung der SBB-Gleise, die Nebenstrassen im Zentrum und den Quartieren, denn sie verdienen mehr Begrünung und weniger langzeitparkierenden Autoverkehr.
Eine selbstbewusste Stadt mit einer Anziehungskraft wie Zug kann ihre Forderungen an eine hohe Baukultur und zukunftsweisende Verkehrskonzepte bei allen Beteiligten mit mehr Nachdruck durchsetzen
Das tun wir:
Wir setzen uns für zweckmässige Vorschriften bei Bauvorhaben und für die Einhaltung bestehender Richtlinien ein.
Gleichzeitig soll die Bauordnung vereinfacht werden, um Verfahren effizienter und transparenter zu gestalten. Wir setzen uns für Anpassungen der Ortsplanung mit Augenmass ein. Bei der Planung des Siedlungsraums in der Stadt Zug plädieren wir für eine
offene und offensive Diskussion der städtischen Vorstellungen mit allen involvierten Partnern, insbesondere auch privater Akteure.